Wie verbringen Sie Ihre Ferien gewöhnlich? Am Strand, mit guten Getränken, abendlichen Buffets und wenig Bewegung? Das ist zwar ein gängiges Muster, aber fitter fühlen Sie sich nach dem Urlaub vermutlich nicht. Obwohl es anstrengend klingt, berichten das aber all jene, die zu Fuß unterwegs sind. Anstatt sich geplant und erschöpft zu fühlen, strotzen Absolventen eines Wanderurlaubs nach ihrem Trip nicht selten vor neuer Energie. Sie wissen nicht, ob das zu Ihnen passt? Wir nennen Ihnen fünf gute Gründe.
1. Es gibt professionelle Reiseveranstalter für Wanderurlaube
Bei einem Wanderurlaub denken Sie an ewige Routenplanungen oder auch an Unterkünfte, die sich mit schwerem Gepäck kaum erreichen lassen. In der Branche gibt es längst eine Lösung für das Problem.
Spezialisierte Reiseveranstalter übernehmen die gesamte Logistik im Hintergrund, während Sie sich voll auf die Natur konzentrieren.
Die Teams der Reiseveranstalter buchen Ihre Unterkünfte und sorgen dafür, dass Sie abends Ihr Gepäck vor Ort vorfinden. Sie verlassen mit einem Tagesrucksack das Haus und machen sich auf den Weg zu Ihrer Wanderung.
2. Wandern hält das Herz-Kreislauf-System fit
Der stundenlange Aufenthalt an der frischen Luft und die kontinuierliche, moderate Bewegung im eigenen Rhythmus sind eine Wohltat für Ihre Gesundheit. Beim Gehen auf unebenen Pfaden beanspruchen Sie Muskelgruppen, die im sitzenden Büroalltag verkümmern, und stärken gleichzeitig Ihre Gelenke sowie Ihre Sehnen. Ihr Herz muss durch die sanfte Belastung ökonomischer arbeiten, was Ihren Blutdruck langfristig reguliert und die Durchblutung im gesamten Organismus anregt.
Da Sie die Intensität durch Ihr Gehtempo selbst bestimmen, überfordern Sie Ihren Körper nicht, sondern führen ihn Schritt für Schritt zu mehr Ausdauer und Vitalität.
3. Bei einem Wanderurlaub kommen Sie emotional runter

Der ständige Blick auf das Smartphone, die Erreichbarkeit im Job und die Hektik des Alltags hinterlassen Spuren in Ihrem Nervensystem.
Wenn Sie sich auf einen Wanderweg begeben, schalten Sie die Reizüberflutung ganz automatisch ab, da sich Ihre Sinne auf den Weg, Ihre Schritte und die Natur fokussieren.
Sie spüren die Ruhe des Waldes, hören das Rauschen eines Baches und gewinnen dadurch den nötigen Abstand zu Ihren täglichen Verpflichtungen. Sie tanken mentale Kraft und kehren mit einem aufgeräumten Kopf zurück.
4. Sie lernen schöne Regionen aus aller Welt kennen
Aus dem Fenster eines Autos oder Busses nehmen Sie die Landschaft nur als vorbeiziehenden Film wahr. Zu Fuß hingegen erleben Sie Ihre Urlaubsregion mit allen Sinnen, riechen die Vegetation, spüren den Untergrund und entdecken verborgene Orte, die für Fahrzeuge komplett unzugänglich bleiben.
Bei der Wahl des Weges sind Sie völlig frei. Haben Sie Lust auf eine Portion Geschichte, entdecken Sie den Jakobsweg. Möchten Sie La Dolce Vita in Italien genießen, gibt es hier bezaubernde Klippenpfade und Strecken durch die Toskana. Sie sind Teil der Kultur und Geografie eines Landes, viel mehr als wenn Sie nur einen Tagesausflug machen.
5. Die Wandercommunity ist groß und freundlich
Unterwegs auf den Pfaden dieser Welt werden Sie schnell feststellen, dass Wanderer ein ganz besonderer Schlag Mensch sind. Auf den Wegen gilt ein ungeschriebenes Gesetz der Hilfsbereitschaft, der Offenheit und des gegenseitigen Respekts. Man grüßt sich, tauscht Tipps über die Wegbeschaffenheit aus oder teilt bei Bedarf eine Blasenpflaster-Packung.


