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Sabine Gusel: Ganz in Schwingung – über innere Balance und achtsame Begleitung

Sabine Gusel begleitet mit Ganz in Schwingung Menschen auf ihrem Weg zu mehr innerer Balance, Ruhe und Verbundenheit. Ihre Arbeit vereint sanfte energetische Methoden wie Cranio Sacral, R.E.S.E.T., Bachblüten und Japanisches Facelifting – stets mit dem Blick auf den ganzen Menschen.

Im Interview spricht Sabine Gusel darüber, was sie zur Gründung ihres eigenen Praxisraums bewegt hat, wie Körper, Geist und Seele in ihrer Arbeit zusammenwirken und warum sie überzeugt ist, dass wahre Veränderung immer im Inneren beginnt.

Dabei zeigt sich: Achtsamkeit, Vertrauen und die Bereitschaft, sich selbst zu begegnen, sind die Schlüssel zu echter, spürbarer Balance.

Interview mit Sabine Gusel

Sabine Gusel Interview

Was hat Sie persönlich dazu bewegt, Ganz in Schwingung zu gründen, und welche Erfahrungen haben dabei eine wichtige Rolle gespielt?

Ich habe „Ganz in Schwingung“ gegründet, weil ich spürte, dass viele Menschen – mich eingeschlossen – nach mehr innerer Ruhe, Ausgeglichenheit und Verbundenheit suchen. In meiner Arbeit begegnete ich immer wieder Menschen, die sich in sich selbst nicht mehr stimmig fühlten: Verspannungen, innere Unruhe, Schlafprobleme oder Stress – körperlich wie seelisch.

Durch eigene Erfahrungen wurde mir bewusst, wie entscheidend es ist, die Ursache eines Symptoms zu hinterfragen. In der klassischen Schulmedizin wird diesem Aspekt oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Für mich ist genau dieser ganzheitliche Blick zentral, weil er echte und nachhaltige Veränderung ermöglicht.

Diese Erkenntnis prägt meine Arbeit bis heute. Ich habe erlebt, wie eng Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind und wie wirkungsvoll eine achtsame, individuell abgestimmte Begleitung sein kann.

Durch meine Ausbildungen und die Erfahrung, wie sanfte Impulse das Wohlbefinden fördern können, entstand der Wunsch, einen Raum für ganzheitliche Begleitung und Unterstützung zu schaffen.

Wenn Sie von „Balance zwischen Körper, Geist und Seele“ sprechen – wie würden Sie dieses Zusammenspiel erklären, und warum ist es für Ihre Arbeit so zentral?

Für mich gehören Körper, Geist und Seele untrennbar zusammen – sie beeinflussen sich ständig gegenseitig. Was wir denken oder fühlen, zeigt sich im Körper; körperliche Spannungen wirken zurück auf Geist und Seele.

Wird nur ein Bereich aus dem Gleichgewicht gebracht, spürt das das gesamte System.

In meiner Arbeit ist mir deshalb wichtig, alle Ebenen einzubeziehen, denn echtes Wohlbefinden und innere Balance entstehen nur, wenn Körper, Geist und Seele gemeinsam gestärkt werden.

So lassen sich nachhaltige Veränderungen erreichen, die wirklich im Alltag spürbar sind.

Sie bieten verschiedene Methoden wie Cranio Sacral, R.E.S.E.T. oder Bachblüten an. Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welche Behandlung für eine Klientin oder einen Klienten am besten passt?

Für mich beginnt die Auswahl der passenden Methode immer mit genauem Zuhören und Hinspüren: Was bringt die Klientin oder der Klient gerade mit? Welche Beschwerden stehen im Vordergrund – körperlich, emotional oder geistig? Gibt es Anzeichen von Stress, Verspannungen, Traumata oder innerer Unruhe?

Viele Menschen kommen schon mit einem konkreten Wunsch zu mir, doch im Gespräch zeigt sich oft, dass eine andere Methode hilfreicher sein kann oder dass sich eine Kombination verschiedener Ansätze besser eignet, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Ich achte darauf, was gerade vorrangig ist: manchmal braucht der Körper Entspannung, manchmal der Geist oder die Seele. Auch die Bereitschaft, sich auf bestimmte Prozesse einzulassen, spielt eine Rolle.

Gemeinsam entscheiden wir dann, welche Methode aktuell am sinnvollsten ist. Dabei ist mir wichtig: Nichts wird aufgezwungen, alles wird achtsam auf das abgestimmt, was die Person in diesem Moment wirklich braucht.

Sabine Gusel: Wenn sanfte Methoden tiefgreifende Veränderungen bewirken

Sabine Gusel Ganz in Schwingung

Können Sie ein besonderes Erlebnis schildern, bei dem eine Klientin oder ein Klient spürbar von Ihrer Arbeit profitiert hat?

Besonders eindrucksvoll war die Entwicklung eines jungen Mannes, der mit sehr starken, unausgeglichenen Emotionen zu mir kam. Er fühlte sich schnell überfordert, reagierte impulsiv und litt unter Konflikten im familiären Umfeld.

Mit Hilfe individuell abgestimmter Bachblüten begann sich etwas in ihm zu verändern: Nach und nach konnte er besser mit seinen Gefühlen umgehen, die innere Anspannung ließ spürbar nach. Die Beziehung zu seinem Umfeld entspannte sich deutlich – es entstand wieder ein Miteinander. Besonders schön war es zu hören, dass er plötzlich wieder Hoffnung für seine Zukunft empfand und sich selbst mit mehr Vertrauen begegnete.

Ein anderes Erlebnis hatte ich mit einer Klientin, die unter starken Ischias-Schmerzen litt. Nach einer einzigen Face Reflex Therapie Sitzung erzählte sie mir am nächsten Tag überrascht, dass die Schmerzen vollständig verschwunden waren – etwas, womit sie selbst gar nicht gerechnet hatte. Solche Rückmeldungen zeigen mir immer wieder, wie kraftvoll auch sanfte Methoden sein können – wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort wirken dürfen.

Sie haben vor Kurzem eine Ausbildung im Japanischen Facelifting abgeschlossen. Was hat Sie dazu bewogen, gerade diese Methode zu erlernen, und wie passt sie in Ihr bisheriges Anwendungsportfolio?

Das Japanische Facelifting hat mich sofort fasziniert, weil es weit über eine klassische Gesichtsbehandlung hinausgeht. Es vereint auf wunderbare Weise natürliche Schönheit mit tiefgehender Entspannung und wirkt damit auf mehreren Ebenen zugleich. Die sanften, rhythmischen Berührungen, die während der Anwendung eingesetzt werden, lösen Spannungen, fördern die Durchblutung und regen die Regeneration des Gewebes an.

Beim Japanischen Facelifting werden gezielt bestimmte Reflexpunkte im Gesicht stimuliert – ähnlich wie bei der Face Reflex-Therapie. Dadurch werden das Lymph- und Immunsystem aktiviert, was nicht nur das Hautbild verbessert, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden stärkt.

Viele Klientinnen berichten danach von einem Gefühl innerer Ruhe, Leichtigkeit und Frische – als würde nicht nur das Gesicht, sondern der ganze Mensch „aufatmen“.

Für mich ist diese Methode eine wunderbare Möglichkeit, Menschen nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich in Balance zu bringen.

Denn ein entspanntes, lebendiges Gesicht spiegelt immer auch eine entspannte Seele wider. Genau das macht das Japanische Facelifting für mich so besonders: Es ist eine Einladung, loszulassen, aufzutanken und die eigene Ausstrahlung wieder in Schwingung zu bringen – sanft, achtsam und ganz natürlich.

Welche Wünsche oder Visionen haben Sie für die Zukunft von Ganz in Schwingung und Ihrer Arbeit?

Ich wünsche mir, dass „Ganz in Schwingung“ weiterwächst – nicht unbedingt in der Größe, sondern in Tiefe und Wirkung. Dass noch mehr Menschen den Weg zu sich selbst finden und dass meine Arbeit gerade diejenigen erreicht, die vielleicht noch zögern, sich energetische Unterstützung zu holen.

Mir ist wichtig, dass die Verbindung von Körper, Geist und Seele in unserer Gesellschaft mehr Beachtung bekommt – zum Beispiel auch in der Gesundheitsvorsorge.

Und vor allem: Heterogenität anerkennen. Jeder Mensch ist einzigartig, jeder Weg anders. Ich möchte, dass jede Person auf ihre ganz eigene Weise in Balance kommen darf – im eigenen Tempo, mit den eigenen Themen, aber nie allein.

Über Sabine Gusel:

Seit dem Abschluss der HAK in Graz war ich in verschiedenen Branchen als Assistentin tätig, fand darin jedoch nie meine wirkliche Erfüllung.

Als meine Tochter im Alter von drei Jahren Lebensmittelunverträglichkeiten entwickelte, kam ich erstmals mit alternativen Heilmethoden in Berührung – konkret mit Kinesiologie. Fasziniert von deren Wirkung absolvierte ich später selbst eine Ausbildung, konnte diesen Weg jedoch aus persönlichen Gründen nicht weiterverfolgen.

Jahre später machte mich eine befreundete Kinesiologin auf die Craniosacrale Arbeit aufmerksam. Schon nach wenigen Anwendungen war ich begeistert von der sanften, aber tiefgreifenden Wirkung dieser Methode. In dieser Form der Körperarbeit, die in der Humanenergetik als Bindeglied zwischen Schul- und Alternativmedizin gilt, fand ich schließlich meine Berufung, die ich seither mit großer Freude und Hingabe ausübe.

Um meine Klient:innen auch auf emotionaler Ebene begleiten zu können, absolvierte ich parallel die Ausbildung zur Diplomierten Bachblütenberaterin, die ich im April 2022 mit Auszeichnung abschloss. Seither bilde ich mich regelmäßig weiter, um meine Klient:innen achtsam und wirkungsvoll mit einem breiten Spektrum energetischer Methoden zu unterstützen.

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