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Besetzung von Die Discounter: Cast hinter dem Kult aus dem Supermarkt

„Die Discounter“ hat sich innerhalb kürzester Zeit zur Kultserie gemausert. Zwischen improvisiertem Chaos, schrägem Humor und überraschend tiefgründigen Momenten entfaltet sich die Mockumentary rund um die Supermarkt-Filiale „Feinkost Kolinski“. Wer sind die Gesichter hinter dem Wahnsinn?

In diesem Beitrag schauen wir uns die Besetzung von Die Discounter ganz genau an – inklusive spannender Infos zur Produktion, Drehbuch, Crew, Regie und mehr.

Besetzung von Die Discounter: Wer gehört zum Kern-Team?

Besetzung von Die Discounter Wer gehört zum Kern-Team

Die Serie lebt von ihren unverwechselbaren Charakteren, gespielt von einem jungen, unverbrauchten Cast.

Besonders spannend: Viele Darsteller:innen stammen nicht aus dem klassischen Schauspielbetrieb, sondern wurden direkt von der Straße oder über Social Media entdeckt. Authentizität pur!

Hauptbesetzung:

  • Bruno Alexander als Titus
  • Ludger Bökelmann als Thorsten
  • Nura Habib Omer als Flora
  • David Ali Rashed als Pina
  • Marie Bloching als Lia
  • Marc Hosemann als Herr Pütter
  • Klara Lange als Kira
  • Merlin Sandmeyer als Jonas
  • Jasmin Shakeri als Frau Jensen
  • Till Butterbach als Titus’ Vater

Der Cast ist divers, laut, direkt – und genau das macht die Serie so besonders. Viele Zuschauer:innen feiern die Besetzung von Die Discounter, weil sie sich anders anfühlt als klassische Serienrollen: echter, näher, ungeschminkter.

Schauspieler: Frisch, frech, genial

Ein echter Publikumsliebling ist Bruno Alexander, der in der Rolle des leicht verplanten Titus überzeugt – mit totem Blick, krummer Haltung und einem Händchen für absurden Smalltalk.

Alexander ist nicht nur Schauspieler, sondern auch Teil der kreativen Köpfe hinter der Serie. Ebenso überzeugend: David Ali Rashed (bekannt aus „Tribes of Europa“) bringt mit Pina eine sanfte Tiefe ins Chaos.

Nura, ehemalige Rapperin der Band SXTN, liefert mit Flora eine energiegeladene Performance, die gleichzeitig tough und herzlich wirkt. Sie bringt ein urbanes Gefühl in die Supermarktwelt, das sich perfekt in das Gesamtbild einfügt.

Regie: Diese Jungs ziehen die Strippen

Die Regie übernehmen die Brüder Emil und Oskar Belton, gemeinsam mit Bruno Alexander – ein Power-Trio aus Hamburg, das sich bereits mit dem YouTube-Kanal „Kleine Brüder“ einen Namen gemacht hat.

Ihr Stil: dokumentarisch, rau, minimalistisch – dabei aber immer punktgenau auf Humor und Timing. Die Regie von „Die Discounter“ arbeitet stark improvisiert, was der Serie ihre einzigartige Dynamik verleiht.

Die Discounter Episode: Jede Folge ein Highlight

Die Discounter Episode Jede Folge ein Highlight

Jede Episode von „Die Discounter“ dauert rund 20 Minuten und erzählt kleine Geschichten aus dem Alltag im Supermarkt.

Dabei geht es nicht nur um vergessene Paletten oder seltsame Kund:innen – sondern auch um zwischenmenschliche Beziehungen, Träume, Krisen, Flirts und Scheitern.

Die dritte Staffel legt dabei noch eine Schippe drauf: komplexere Handlungsstränge, mehr emotionale Tiefe, aber auch wilderer Humor. Kurze Dialoge, überraschende Twists und viele unangekündigte Gastauftritte machen jede Episode zum Erlebnis.

Produktion: Low-Budget mit High-Impact

Hinter der Produktion steht die Hamburger Filmfirma Kleine Brüder, in Zusammenarbeit mit Prime Video. Gedreht wird mit minimalem Equipment, oft mit natürlichem Licht und improvisierten Szenen – das bringt eine Rohheit mit sich, die perfekt zum Setting passt.

Produziert wurde „Die Discounter“ ab Staffel 1 unter anderem von Christian Ulmen, bekannt aus „Jerks“.

Er erkannte das Potenzial des Projekts frühzeitig und half mit, es auf die Streaming-Plattform zu bringen. Sein Einfluss ist spürbar – „Die Discounter“ erinnert stilistisch an „Jerks“, bleibt aber ganz eigen.

Drehbuch: Mehr als improvisierter Quatsch

Obwohl vieles spontan entsteht, gibt es ein Drehbuch – aber ein sehr freies. Es liefert eher die Struktur und die Konflikte jeder Szene, nicht aber jeden einzelnen Dialog.

Viele Situationen werden in der Regieanweisung grob umrissen, die Schauspieler:innen füllen sie mit Leben. Das sorgt für überraschende Momente, echte Reaktionen und eine Nähe, wie man sie selten sieht.

Das Writing-Team arbeitet eng zusammen, oft auch mit den Darsteller:innen selbst. Die Nähe zum echten Alltag macht das Drehbuch so wirksam.

Schauspielerinnen und Schauspieler: Frische Talente mit Starpotenzial

Während viele TV-Formate auf bekannte Namen setzen, baut die Besetzung von Die Discounter auf Unbekannte oder Newcomer.

Das Risiko hat sich ausgezahlt: Besonders Marie Bloching als Lia und Klara Lange als Kira gelten inzwischen als echte Entdeckungen. Auch Merlin Sandmeyer, der Jonas spielt, beweist eindrucksvoll, wie viel man aus kleinen Rollen herausholen kann.

Viele Fans loben besonders das natürliche Spiel und die ungewöhnlichen Reaktionen. Kein Wunder – oft sehen die Schauspieler:innen das Skript erst kurz vor dem Dreh und reagieren live.

Crew: Wer arbeitet im Hintergrund?

Neben Regie und Schauspiel sorgt eine eingespielte Crew dafür, dass das Chaos auf der Fläche gut aussieht. Vom Ton über Licht bis zur Kamera – alle arbeiten mit einem ungewöhnlich schlanken Setup. Gedreht wird meist mit Handkamera und viel Bewegung, was den Mockumentary-Stil unterstreicht.

Kostüm und Maske halten sich zurück, um die Realität so unverfälscht wie möglich zu zeigen. Selbst das Supermarkt-Setting wurde kaum verändert – mehr dazu gleich.

Cast: Special Guests und Cameos

Was wäre eine Kultserie ohne Gastauftritte? In Staffel 3 tauchen unter anderem Elyas M’Barek, Frederick Lau, Matthias Schweighöfer, Olli Schulz und Kida Khodr Ramadan auf – mal als Kunden, mal als fiktive Figuren. Die Cameos sind nicht angekündigt, was ihre Wirkung umso größer macht.

Der erweiterte Cast wechselt von Folge zu Folge, bleibt dabei aber immer glaubwürdig im Supermarkt-Kosmos verankert. Die Balance zwischen festen Rollen und überraschenden Gästen funktioniert bestens.

Handlung: Mehr als nur Comedy

Auf den ersten Blick wirkt die Handlung wie eine lose Sammlung verrückter Supermarkt-Momente. Aber wer genauer hinsieht, erkennt klare Entwicklungen und Beziehungen.

Titus will eigentlich nicht dort arbeiten. Flora kämpft mit ihrer Rolle als Chefin. Lia träumt von einem Ausweg.

Zwischen Paletten und Kühlregalen entspinnt sich ein Mikrokosmos, der überraschend viel erzählt – über Freundschaft, Druck, Herkunft und Selbstfindung. Wer genau hinhört, findet darin fast emotionale Sprüche, die mitten ins Herz treffen.

Es geht um mehr als Lacher. Die Discounter ist auch ein Spiegelbild einer jungen Generation, die sich in prekären Jobs, seltsamen Hierarchien und absurden Situationen zurechtfinden muss.

@primevideode gangnam style und neue discounter folgen – was will die jugend von heute mehr 🤗 ab jetzt nur bei #PrimeVideo ! #DieDiscounter #WhatToWatch @diediscounter @Nura @klaralange @Oskar Belton @emil_belton @Bruno Alexander @Milena Tscharntke ♬ Originalton – PrimeVideoDE

Produzent: Der Mann hinter dem Erfolg

Christian Ulmen ist nicht nur Produzent, sondern auch Mentor für die jungen Filmemacher.

Durch seine Erfahrung mit Impro-Formaten wie „Jerks“ wusste er genau, worauf es bei einer Serie wie dieser ankommt. Mit seinem Netzwerk und Gespür für Talent öffnete er dem Team Türen zu Prime Video und zum breiten Publikum.

Dank Ulmens Unterstützung konnte das Projekt wachsen – ohne seinen ungeschönten Indie-Charme zu verlieren.

Die Bedeutung der 20-Minuten-Marke

Warum dauern die Folgen von „Die Discounter“ eigentlich genau 20 Minuten? Weil’s perfekt zum Binge-Watching passt!

Die knackige Länge sorgt dafür, dass man „mal eben eine Folge“ schauen kann – und dann plötzlich bei Episode 6 ist. Die Macher selbst sagen: Länger würde den Flow zerstören, kürzer wäre zu wenig Story.

13 Staffeln, dreizehn Gründe zu feiern

Mit Staffel 3 wurde „Die Discounter“ endgültig zum Serienhit. Die Mischung aus krassem Humor, ehrlicher Inszenierung und emotionalen Tiefschlägen ist auf einem neuen Level angekommen. Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 13 Episoden – und jede hat ihre eigenen kultigen Szenen und Zitate.

In welchem Supermarkt wurde Die Discounter gedreht?

In welchem Supermarkt wurde Die Discounter gedreht

Gedreht wurde tatsächlich in einem echten Supermarkt – genauer gesagt in einer leerstehenden Netto-Filiale in Hamburg-Altona. Die Location war ideal: realistisch, leicht umzugestalten und mit einem gewissen Berliner-Flair.

Viele Szenen wurden direkt in den Gängen, im Lager oder auf dem Parkplatz gefilmt – fast alles ohne große Umbauten. Die Authentizität der Umgebung trägt stark zum Erfolgsrezept der Serie bei.

Wie heißt die Freundin von Titus?

In Staffel 3 lernen wir endlich die Freundin von Titus kennen – sie heißt Lia. Die Beziehung der beiden ist alles andere als einfach: Titus ist überfordert mit seinen Gefühlen, Lia wirkt oft genervt.

Ihre Szenen sind mal urkomisch, mal unangenehm echt – genau wie Beziehungen im echten Leben eben. Die Dynamik zwischen Titus und Lia gehört zu den Highlights der Serie.

Fazit:

Die Besetzung von Die Discounter ist frisch, witzig, unkonventionell – und genau deshalb so erfolgreich. Die Serie schafft es, aus einem vermeintlich langweiligen Supermarkt-Setting eine der unterhaltsamsten deutschen Produktionen der letzten Jahre zu machen.

Mit einem authentischen Cast, kreativer Regie und viel Improvisation entsteht ein Format, das sich von allem anderen abhebt. Wer noch nicht reingeschaut hat: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür!

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