Tourismus

Wien Haus des Meeres im Aqua Terra Zoo 

Mitten in der Stadt Wien erhebt sich ein beeindruckender Bau, der mehr ist als nur ein Aquarium oder ein klassischer Zoo. Das Wien Haus des Meeres vereint Geschichte, Architektur und eine außergewöhnliche Tierwelt in einem ehemaligen Flakturm.

Warum lohnt sich ein Besuch? Wer Tiere hautnah erleben, durch ein echtes Tropenhaus spazieren und auf der höchsten Dachterrasse der Stadt entspannen möchte, findet im Wien Haus des Meeres ein Erlebnis, das sowohl für Familien als auch für Einzelbesucher faszinierend ist.

In diesem Artikel erfährst du alles über die spannendsten Highlights, besondere Tierarten und den unvergleichlichen Ausblick über Wien.

Das Wien Haus des Meeres bietet Vielfalt auf jedem Stockwerk

Das Wien Haus des Meeres ist in einem historischen Flakturm im Bezirk Mariahilf untergebracht. Schon beim Betreten des Gebäudes wird deutlich, dass hier eine besondere Atmosphäre herrscht.

Auf mehreren Ebenen erwarten dich verschiedene Themenbereiche, von Tropenlandschaften mit freilaufenden Äffchen über das riesige Haibecken bis zur Ausstellung über gefährliche Giftschlangen.

Die Stockwerke sind sinnvoll gegliedert, sodass man bequem durch die faszinierende Welt des Aqua Terra Zoo geführt wird.

Tierische Highlights im Wien Haus des Meeres Zoo erleben

Tierische Highlights im Wien Haus des Meeres Zoo erleben

Wer das Wien Haus des Meeres besucht, kann sich auf eine Vielfalt von über 10.000 Tieren freuen. Der Zoo ist Heimat für Reptilien, Amphibien, Meerestiere, Äffchen und Vögel. Besonders eindrucksvoll sind die riesigen Aquarien mit Fischarten aus tropischen und gemäßigten Zonen.

Auch das berühmte 360° Haibecken ist hier zu finden. In einer Glasröhre mitten durch das Becken können Besucher das Verhalten der Haie aus nächster Nähe beobachten.

Die Kombination aus Licht, Wasserbewegung und Tierverhalten erzeugt einen fast hypnotischen Effekt.

Tropenhaus, Dschungelabenteuer und freilaufende Tiere

Im Tropenhaus begegnet man lebendiger Natur: Kletternde Flughunde, neugierige Kattas und frei laufende Äffchen begleiten den Rundgang. Besonders faszinierend ist die Kolonie der Blattschneiderameisen, die durch Glasröhren in einem aufwendigen Röhrensystem ihre Wege zurücklegen.

Geräuschkulisse, Luftfeuchtigkeit und Pflanzen schaffen ein echtes Dschungelgefühl.

Dieser Teil des Zoos ist nicht nur ein Highlight für Kinder, sondern beeindruckt auch Erwachsene, die sich für ökologische Zusammenhänge und exotische Lebensräume interessieren.

Das Haibecken als Zentrum des Aqua Terra Erlebnisses

Ein Besuch im Wien Haus des Meeres wäre nicht vollständig ohne einen Stopp am Haibecken. Dieses gewaltige Aquarium fasst über 300.000 Liter Salzwasser und beherbergt unter anderem Hammerhaie, Rochen und weitere tropische Fischarten.

Durch die Mitte des Beckens führt eine Glasröhre, durch die Besucher förmlich ins Wasser eintauchen. Die besondere Gestaltung sorgt dafür, dass man die Tiere von allen Seiten sehen kann.

Der Atlantik-Tunnel ist ebenfalls ein beliebter Bereich, in dem Anemonen, Quallen und Seepferdchen bestaunt werden können.

Giftschlangen, Mambas und Europas modernste Anlage

Mit der Fertigstellung der modernsten Giftschlangenanlage Europas ist dem Wien Haus des Meeres ein weiterer Meilenstein gelungen. In sicher gestalteten Terrarien leben hier hochgiftige Tiere wie Mambas, Riesenschlangen und andere Reptilien.

Begleitet werden die Terrarien von informativen Bildtafeln, die über Herkunft, Lebensweise und Besonderheiten der jeweiligen Art informieren. Die Terrarienabteilung ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet, sondern dient auch dem Schutz und der Erhaltung gefährdeter Arten.

Der Krokipark als verstecktes Highlight

Eher ruhig, aber nicht weniger spektakulär, ist der Krokipark. Hier lebt ein meter langes Krokodil in einer naturnah gestalteten Anlage.

Das Tier kann dabei beobachtet werden, wie es sich sonnt, schwimmt oder ruht. Auch Schildkröten und andere Reptilien teilen sich das großzügige Gehege.

In Verbindung mit dem Tropenhaus ergibt sich ein umfassender Eindruck davon, wie komplex und sensibel Ökosysteme sein können.

Führungen und Fütterungen als besondere Erlebnisse im Wien Haus des Meeres

Führungen und Fütterungen als besondere Erlebnisse im Wien Haus des Meeres

Regelmäßige Fütterungen machen den Besuch besonders spannend. Ob bei den Haien, den Äffchen oder den Blattschneiderameisen – die Tierpfleger erklären währenddessen viele interessante Details.

Darüber hinaus werden auf Anfrage auch Führungen durch das Wien Haus des Meeres angeboten. Dabei erhält man exklusive Einblicke in den Betrieb des Zoos, das Innenleben des ehemaligen Flakturms und die Bedeutung der wissenschaftlich geführten Tierhaltung.

Ocean Sky Restaurant und unsere Dachterrasse als krönender Abschluss

Am Dach des Haus des Meeres erwartet die Besucher nicht nur ein hervorragendes Rooftop Restaurant, sondern auch ein 360° Panoramablick über die Stadt. Diese rundumführende Terrasse ist ein echtes Highlight und lädt zum Verweilen ein.

Das Ocean Sky Restaurant bietet Speisen und Getränke mit einem unvergesslichen Ausblick. Besonders bei Sonnenuntergang oder in der Dämmerung entfaltet der Blick über Wien seinen ganzen Zauber. Die Kombination aus kulinarischem Genuss und Naturerlebnis ist einzigartig.

Der Glaszubau mit 360° Ocean Sky als architektonisches Meisterwerk

Seit Juli 2015 ergänzt ein moderner Glaszubau das historische Gebäude. Diese Erweiterung beherbergt neben neuen Ausstellungsflächen auch den Zugang zum 360° Ocean Sky.

Die Glasfronten lassen viel Licht in das Gebäude und verbinden das Innere des Zoos mit der äußeren Stadtlandschaft. Besonders eindrucksvoll ist die Verschmelzung von alter Bausubstanz und neuer Architektur – ein Paradebeispiel für gelungenen Zubau im städtischen Raum.

Geschichte des Flakturms und die Rolle der Privatstiftung

Der Flakturm, der heute das Zuhause des Wien Haus des Meeres ist, stammt aus dem Zweiten Weltkrieg. Das erinnern im innern ist in diesem Kontext besonders wichtig: Ein integriertes Flakturmmuseum beleuchtet die Vergangenheit des Bauwerks.

Durch das Engagement der Privatstiftung Haus des Meeres wurde es möglich, diesen Ort der Geschichte zu einem lebendigen, friedlichen Ort der Bildung und Tierliebe zu machen. Der Wiener Gemeinderat unterstützte dieses Projekt von Anfang an.

Fazit: Wien Haus des Meeres

Das Wien Haus des Meeres bietet weit mehr als ein gewöhnlicher Zoo. Es vereint Tiererlebnis, Bildung, Architektur und Stadtgeschichte in einem Gebäude.

Ob beim Beobachten der Haie im riesigen Aquarium, beim Spaziergang durch das Tropenhaus, bei den spektakulären Fütterungen oder beim Genießen des Panoramablicks von der Dachterrasse – der Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Mit seiner Lage im Herzen Wiens, seiner besonderen Geschichte und der Vielzahl an Tieren ist das Wien Haus des Meeres ein Ort, den man so schnell nicht vergisst.

FAQs: Wien Haus des Meeres – Wir antworten auf Ihre Fragen

Wie lange braucht man im Haus des Meeres in Wien?

Für einen Besuch im Haus des Meeres in Wien sollte man mindestens 2 bis 3 Stunden einplanen.

Wer sich für Details interessiert, an den Fütterungen teilnehmen oder die Dachterrasse mit Panoramablick genießen möchte, kann leicht 4 bis 5 Stunden dort verbringen. Besonders an Wochenenden und in Ferienzeiten kann es voller werden, sodass man mit etwas mehr Zeit rechnen sollte.

Was kann man im Haus des Meeres machen?

  • verschiedene Tierarten aus nächster Nähe beobachten
  • durch das Tropenhaus mit freilaufenden Äffchen spazieren
  • Haie im 360° Haibecken bestaunen
  • bei Fütterungen live dabei sein
  • die modernste Giftschlangenanlage Europas erkunden
  • im Ocean Sky Restaurant essen und entspannen
  • auf der Dachterrasse einen Rundumblick über Wien genießen
  • mehr über die Geschichte des Flakturms im integrierten Museum erfahren
  • Blattschneiderameisen in Glasröhren bei der Arbeit beobachten
  • bei Sonderführungen exklusive Einblicke erhalten

Welche U-Bahn fährt zum Haus des Meeres?

Am besten erreicht man das Haus des Meeres mit der U-Bahn-Linie U3. Die nächstgelegene Station ist Neubaugasse. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Haupteingang im Esterházypark. Alternativ kann man auch mit der Buslinie 13A anreisen, die direkt in der Nähe hält.

Was sieht man im Haus des Meeres?

Bereich Inhalt und Highlights
Tropenhaus Äffchen, Flughunde, Papageien, Blattschneiderameisen
Haibecken Hammerhaie, Rochen, tropische Fischarten
Giftschlangenanlage Mambas, Riesenschlangen, seltene Reptilien
Krokipark Krokodil, Schildkröten, tropische Pflanzen
Atlantik-Tunnel Seepferdchen, Quallen, Anemonen
Terrarienabteilung Echsen, Amphibien, Insekten
Flakturmmuseum Geschichte des Gebäudes, Bildtafeln, multimediale Ausstellung
Ocean Sky Dachterrasse 360° Ausblick auf Wien, Ocean Sky Restaurant, rundumführende Terrasse
Aquarium über 10.000 Tiere aus Süß- und Salzwasserlebensräumen

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